Anja. Das bin ich. 29 Jahre. Den spannenden Arbeitstag verbringe ich in einem großen schwäbischen Unternehmen und mische dort unser Großraumbüro mit Digitalem, Analogem und meinen Ideen auf. Ein nebenberufliches Studium habe ich bereits erfolgreich beendet. Ich bin weder groß und dünn noch klein und dick. Ich bräuchte etwas mehr Ordnung lebe aber viel zu oft im Chaos. Geduld und Sorgfalt sind mir leider fremd. Dafür bin ich eine Macherin und kann Menschen begeistern, habe Ideen und Visionen. Ich bin stark schusselig und liebe die Berge, sommers wie winters. Eines Tages, dessen bin ich mir sicher, werden meine linke Hand und mein iPhone eine untrennbare Symbiose eingehen und fest miteinander verwachsen sein.

Vor fünf Jahren habe ich das erste Mal meine Laufschuhe geschnürt. Anfangs war es Qual, also nicht das Schuhe schnüren, sondern das Laufen. Heute ist es Liebe, große Liebe und, ich gesetehe, ein klein wenig auch Sucht. Das trifft by the way auch auf Grey’s Anatomy zu. Unzählbar sind die Stunden die ich im Seattle Grace verbracht habe – gedanklich zumindest. Manchmal wünsche ich mir, mehr Gespür für Farbe und einen eigenen, durchgängigeren Klamotten- und Einrichtungsstil zu haben. Oder, dass mal jemand vorbeikommt und mir ein paar Skills dazu bei bringt. Dann wird mir bewusst, dass das nur Äußerlichkeiten sind. Und diese wiederum eigentlich gar nicht wichtig sind. Eigentlich. Hoffnungslos verfallen bin ich gut gemachter Musik mit deutschen Texten. Die Bourani’s, Poisel’s, Bendzko’s und Forster’s dieser Welt haben immer einen festen Platz auf meiner Playlist. Dort tummeln sich außerdem noch Coldplay, Adele, die toten Hosen und die Kalkbrenners und alle die, die mit ihren elektronische Beats bei mir ein gutes Gefühl zaubern. Meine Königsdisziplin ist das Positivdenken. Ganz nach dem Motto: Wir müssen doch sowieso denken, warum nicht gleich positiv?

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